Kleine Herkunftskunde Farmer's Snack Kokos-Chips

Woher kommen ...
Unsere Kokos-Chips?

Die Besonderheit unserer Snacks liegt nicht selten in der ungewöhnlichen Art ihrer Herstellung. Sie ist der Grundstein für den Geschmack. So ist es auch bei unseren Kokos-Chips. Bis nach West-Afrika sind wir gereist, um fündig zu werden. Genauer gesagt bis nach Burkina-Faso.

Ursprungsprojekt
in Burkina Faso

Hier haben wir sie entdeckt: Knackige aromatische Kokos-Chips, von Hand geerntet, so unvergleichlich lecker. Denn wir gehen bis an den Ursprung und suchen Partner, die unsere Qualitätsansprüche teilen. Doch befinden wir uns mit Burkina-Faso auch in einem Land, das zu den ärmsten dieser Welt zählt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt vom Obst- und Gemüseanbau. Maschinen suchen wir hier vergeblich, denn wie auch die Kokosnüsse für unsere Chips, wird auf den Feldern oft per Hand geerntet.

Mit unserer Ursprungsarbeit wollen wir den ökologischen Landbau in West-Afrika weiter vorantreiben, damit die Bevölkerung von ihrer Arbeit auf den Feldern leben kann. Dazu arbeiten wir eng mit unserem Partner zusammen – über Jahre. Die Verarbeitung verbleibt bei unserem Partner vor Ort. Nur so können Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert, Fachpersonal geschult, Know-how entwickelt und nachhaltig gewirtschaftet werden. Das schafft und erhält auf Dauer lebensnotwendige Arbeitsplätze und fördert die Entwicklung der Region.

Wie entstehen … Kokos-Chips?

Zwölf bis fünfzehn Monate dauert es, bis eine Kokosnuss reif ist. Bis zu 80 davon kann ein Baum pro Jahr tragen. Dabei kann es vorkommen, dass Kokosnüsse mit unterschiedlichem Reifegrad an ein und demselben Baum hängen, denn Reifezeit ist das ganze Jahr. Sind sie soweit, fallen einige Früchte allein zu Boden. Der Rest wird per Hand geerntet. Ein Prozedere, dass angesichts der 6 Meter Höhe, die eine Palme erreichen kann, schon allein für ein ungutes Bauchgefühl sorgen könnte. Die Farmer aber trotzen dieser Angst und klettern, häufig nur sporadisch gesichert, empor. Das kann besonders bei schweren Regenfällen während der Regenzeit gefährlich werden.

Wurden alle Kokosnüsse erfolgreich geerntet, geht’s ihnen an ihr Innerstes: Das Fruchtfleisch. Zunächst aber müssen sie von ihrer dicken Schale befreit werden – per Machete, bevor das weiße Gold vorsichtig von der Schale abgelöst werden kann. Nachdem es gewaschen und in hauchdünne Streifen gehobelt wurde, gehen die Kokosstreifen erst einmal baden. Einige Stunden verbringen sie in einer Kokosmilch-Mischung, tauchen ein und saugen die Kokosnote förmlich auf! Während der abschließenden Ruhephase trocknen die Kokos-Chips nun für 12 bis 13 Stunden unter der Sonne Afrikas. So entspannt, knackig und lecker wandern unsere Kokos-Chips dann in die Tüte.

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